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Frauenbilder - Eine Soirée mit Musik, Texten und bewegten Bildern von Bernd Alois Zimmermann, Wilhelm Busch und Michael Wolgensinger sowie einem Podiumsgespräch

07.09.2019 19:00 Uhr

FrauenBilder:

In B. A. Zimmermanns Rundfunk- und Filmmusiken verbinden sich unterschiedlichste Welten: ländliches Idyll steht neben Großstadthektik, Neutönerisches mischt sich mit Jazz und Folklore „im ‚dörperlichen‘ Ton“. Zugleich wachsen hier Klänge, Texte und Bilder zu neuer künstlerischer Einheit zusammen.

Bild: Die fromme Helene

Eine Soirée mit Musik, Texten und bewegten Bildern

von Bernd Alois Zimmermann, Wilhelm Busch und Michael Wolgensinger

sowie einem Podiumsgespräch

Die fromme Helene

Eine Soirée mit Musik, Texten und bewegten Bildern

von Bernd Alois Zimmermann, Wilhelm Busch und Michael Wolgensinger

sowie einem Podiumsgespräch

 

Eine Veranstaltung bei der Erftstädter Kulturzeit 2019 (50 Jahre Erftstadt – Zusammen wachsen!)

Samstag, 7. September 2019, 19.00 Uhr, im Anneliese-Geske-Musik- und Kulturhaus

 

Metamorphose – ein Film von Michael Wolgensinger mit der Musik von Bernd Alois Zimmermann (1953/54)

* * *  

„Hopserchen!“ –  Bernd Alois Zimmermann als Komponist „angewandter“ Musik:

Podiumsgespräch mit Bettina Zimmermann, der Tochter des Komponisten

 * * *

Bernd Alois Zimmermann: Die fromme Helene von Wilhelm Busch – als „Rondo popolare getönt“

 

Zwei Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs: die Fromme Helene aus Wilhelm Buschs satirischer Bildergeschichte von 1872 geht an der Doppelmoral ihrer spießig-bürgerlichen Lebenswelt zugrunde, während in Michael Wolgensingers Film Metamorphose (1954) eine namenlose Frau, getrieben von Unruhe und Nervosität, aus der großstädtischen Hektik in die archaisch-fremde Welt Spaniens entflieht. Für beide Stoffe hat Bernd Alois Zimmermann in den 1950er-Jahren Musik geschrieben, in der sich unterschiedliche Stile und Musizierbereiche verbinden: Wie so häufig bei diesem Komponisten mischt sich Neutönerisches mit Jazz oder gar schrägen folkloristischen Wendungen „im ‚dörperlichen‘ Ton“. Zugleich wachsen in diesen Gebrauchsmusiken für Film und Rundfunk die Klänge, Texte und Bilder zu einer neuen künstlerischen Einheit zusammen. Zwischen den beiden multimedialen Werken widmet sich das Podiumsgespräch Zimmermanns Tätigkeit als Komponist „angewandter“ Musik; die „Hopserchen“ – wie der Komponist selbst derartige Nebenarbeiten scherzhaft nannte – stellten für ihn oft genug eine lästige Pflicht zur Sicherung des Lebensunterhalt dar, boten ihm aber andererseits immer wieder auch Möglichkeiten zu musikalischen Experimenten.

 

Der Eintritt zu dieser unterhaltsamen Soirée, die die Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft (BAZG) in Kooperation mit der Bernd-Alois-Zimmermann-Musikschule Erftstadt und Szene 93 veranstaltet, ist frei!

 

Adresse

Anneliese-Geske-Musik- und Kulturhaus
Gustav-Heinemann-Straße 1a
50374 Erftstadt

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