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Schloss Falkenlust

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Jagdschloss Falkenlust war eines der bevorzugten Lustschlösser des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August (1700/23-61). In nur wenigen Jahren entstand zwischen 1729 und 1737 nach den Plänen des kurbayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés eine der intimsten und kostbarsten Schöpfungen des deutschen Rokoko. Die Wahl des Bauplatzes wurde bestimmt durch die Flugbahn der Reiher, den bevorzugten Beutevögeln der Falkenjagd.
Seit 1974 ist das vom Land Nordrhein-Westfalen aus Privatbesitz erworbene Jagdschloss Falkenlust als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. In den Nebengebäuden wird in anschaulicher und informativer Weise die Falknerei dargestellt. Die Lebens- und Arbeitsweise der Falkner zeigt eine eingerichtete, originalgetreue Falknerstube. Schloss Falkenlust wurde im Jahre 1984 zusammen mit Schloss Augustusburg als ein Beispiel für ein einmalig erhaltenes Gesamtkunstwerk des Rokoko in Deutschland in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Ab 1730 entstand im Falkenlustbusch in unmittelbarer Nähe des Jagdschlosses eine Kapelle, die von Pierre Laporterie in Form einer Eremitengrotte mit Muscheln, Mineralien und Kristallen ausgestaltet wurde.

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